Диагностика Варны
Диагностика Варны

1. Welche spirituellen Bestrebungen Ihrer unsterblichen Seele innewohnen – wofür sie in diesem Leben inkarniert ist

2. Auf welchem spirituellen Entwicklungsstand Sie sich gerade befinden und wie Sie ihn erhöhen können

3. Welche Kraftströme Ihren Charakter nähren und Einfluss auf Ihre Effizienz im Leben haben

Die grundlegende Einzigartigkeit dieser individuellen Beratung – ist die Diagnostik des Kausalkörpers (Ursachenkörper) – der individuellen Seele des Menschen, welche aus dem HA-THA-Strom und drei Kraftringen bzw. Kraftfeldern besteht.

Das obere Kraftfeld – Chera – bezeichnet das Niveau der Ideale Ihres Spirits. Dessen Zustand und Farbe zeigen die Kaste des Menschen – seinen Entwicklungsstand der Seele in diesem Augenblick, sowie die Kraft, mit deren Hilfe er Schwierigkeiten in kritischen Momenten des Lebens überwindet.

Das mittlere Kraftfeld – Shchera– zeigt mit seinem Zustand und Farbe die Varna des Menschen, welche nur über den Vater des Menschen vererbt wird. Es ist seine spirituelle Bestrebung, die sich niemals ändert und auf die wahre Bestimmung des Menschen hinweist – seinen Dharma. Mithilfe der Diagnostik dieses Feldes kann man die Übereinstimmung des Menschen mit seinem Beruf und seinem Status im Leben feststellen. In jungen Jahren kann man die Richtung des Werdegangs in der Bildung festlegen, welche den angeborenen Bestrebungen entspricht.

Das untere Kraftfeld - Hara – ist verantwortlich für die Energie-Fülle des Menschen und zeigt das Niveau und die Art der Energie von Geburt an. Die Hara nährt sich vom HA-THA-Strom, welcher den ganzen Körper der Seele aus dem Kosmos in die Erde durchdringt. Mithilfe der Diagnostik der Hara kann man feststellen, welcher der Ströme – HA oder THA – dominiert im Menschen, was den Charakter des Menschen, die Interaktion und die Kompatibilität mit anderen Menschen beeinflusst.

Die Charakterisierung dieser Ströme hilft dem Menschen das richtige Verhaltensmodell zu finden und weist Ihn zu seinem persönlichen Charisma, welches das innere Talent zu irgendetwas und die Ausrichtung der seelischen Lust abbildet.

Der Kausalkörper hat Einfluss auf alle anderen feinstofflichen Körper und ist die Ursache für deren Existenz. Nach der Diagnostik bekommen sie ein konkretes Verständnis für Ihren inneren Zustand, können die wahrlich eigenen Ziele im Leben und Ihren spirituellen Entwicklungsstand erkennen.

Diagnostik der Varna ist Diagnostik des Kausalkörpers (Ursachenkörpers) der individuellen Seele des Menschen

Mithilfe folgender Methodik erfahren Sie:

Unsere Persönlichkeit wird von Begriffen wie Charakter, Geist und Herz definiert. Alle Menschen unterscheiden sich im Charakter. Jedes Kind wird bereits mit seinem eigenen Charakter geboren, aber gleichzeitig ist jeder in der Lage, ihn im Laufe seines Lebens zu verändern –die existierenden Qualitäten zu verbessern und fehlende Qualitäten zu entwickeln. Der Geist (auf der Ebene der Persönlichkeit – das Unterbewusstsein) ist unsere tiefe Datenbank des Wissens und unsere Bestimmung, welche wir von Geburt an bekommen. Und natürlich das Herz, welches Wissen aus dem allgemeinen energo-informativen Feld des Planeten (dem Gewissen) empfangen kann.
Kausalkörper (Ursachenkörper)
Herz, Charakter und Geist (als Unterbewusstsein) sind nicht einfach nur Begriffe, welche von gebildeten Leuten ausgedacht wurden, um Ihre Werke zu schreiben. Es sind konkrete, lebenswichtige Bestandteile, welche die Persönlichkeit des Menschen formen. Sie nehmen Ihre Anfänge in Kraftzentren unserer Seele. Im Ursachenkörper des Menschen sind es drei solcher Zentren und sie sehen aus wie horizontal rotierende Ringe. In jedem dieser Ringe sprudelt und brodelt Kraft. Ein Mensch, der das feinstoffliche Sehen beherrscht, kann nicht anders, als dieses Schauspiel zu bewundern. Die Kraftströme formen multidirektionalen Wirbel. Farben und Stärke dieser manifestierten Kräfte kennen keine Gleichen in der materiellen Welt. Sich manifestierende und rätselhaft zerstreuende energetische Ströme verwandeln sich in Kraftimpulse, welche alle Saiten der Seele tief anschlagen und versuchen, sie zu umwinden, aufzurütteln und aus ihr herauszubrechen. Seelische Impulse sind eine reale Kraft, welche jeder Mensch, im Versuch mit Ihr zurechtzukommen, mehrfach in sich gespürt hat.

So zeichnen sich im Allgemeinen die drei Ringe im Kausalkörper ab.

Der mittlere Ring wird durch die Anwesenheit der Kraft Shchi (s. Glossar) geprägt, weshalb er auch Shchera genannt wird.

Es kann nicht sein, dass der Mensch die ständigen seelischen Impulse in seiner Energiestruktur nicht mitbekommt. Diese Präsenz, diese ständige Bewegung, nannte man im Volksmund immer "Gefühl". Die Gefühle spitzen sich immer in der Herzgegend zu, weshalb man im Volksmund immer sagt, dass die Seele fühlt. Der mittlere Kraftring wird eine sich fühlende Seele genannt und das Wissen, die Botschaft, welche aus den Tiefen des Weltalls kommt, nennen wir Vorahnung.

Die Sehende der Wedischen Kultur bestimmen ganz konkret den mittleren Ring als Präsenz der Kraft Shchi und die Bewegung dieser Energie als Großzügigkeit. Großzügigkeit bedeutet es, die Kraft Shchi zu verschenken. bzw. "Großzügig ist, wer herzlich ist."

Die allgemeine Sphäre des Ursachenkörpers und seines mittleren Ringes erstreckt sich in einem Radius von 1-1,5 m vom physischen Körper. Dieser Ring hat eine bestimmte Farbe, abhängig von den spirituellen Bestrebungen jeder Persönlichkeit. Spirituelle Impulse, welche den Menschen heimsuchen, durchlaufen automatisch das Prisma des Farbspektrums des mittleren Rings.

Die Impulse in der Shchera wirken auf die anderen zwei Kraftringe: sie schaffen die informative Wissensebene im oberen und wecken eine energetische Umgebung im unteren. Außerdem „ergießt" sich die Kraft der sich fühlenden Seele unaufhaltsam ins Bewusstsein des Menschen und formt dort Sphären einer gröberen Frequenz und Dichte. Man muss verstehen, dass seelische Impulse sich auf allen Ebenen im Herzen des Menschen manifestieren. Gewissensbisse und Vorahnungen sind unersetzliche Attribute des modernen Menschen, denn es gibt viele, die diese Eigenschaften nicht in sich abgetötet haben. Und es gibt auch viele, die bestrebt sind, sie weiterzuentwickeln. Der höchste Plan dient dem Menschen durch seelische Gelüste unverändert vom Tag seiner Geburt bis in alle Ewigkeit.

Der mittlere Ring der individuellen Seele erzeugt die Kraft Shchi. Dieses Zentrum der Wahrnehmung ist das Gefühlszentrum oder einfach nur – Herz. Mit dem Herzen nehmen wir die Welt wahr, indem wir uns auf dessen Vibrationen einschwingen. Mit dem Herzen nehmen wir andere Menschen wahr, indem wir uns auf deren Emotionen einschwingen. Die Kraft der Wahrnehmung des uns umgebenden Raums nennt sich Kraft Shchi. Das ist die Kraft der Verbindung des untrennbaren Flusses und der Gefühlswahrnehmung aller Kräfte des Universums. Durch das Herz drückt sich der Spirit in dieser Welt aus. Die Slawen haben alles aus der Großzügigkeit des Herzens gemacht und von der Großzügigkeit der russischen Seele wandernden Legenden. Aufrichtige Taten führen zur Großzügigkeit – das ist noch eine Eigenschaft des Herzens und der fühlenden Seele.

Wenn der Mensch großzügig an Gefühlen, in Taten, in der Liebe handelt und der Welt Dankbarkeit erweist, dann kann sich des erhaltenen Wissens – Botschaft genannt – bis zum vollen, kollektiven spirituellen Wissen ausdehnen. Zum gemeinsamen Wissen – dem Gewissen.

Großzügigkeit gibt Kraft und schärft die Intuition (Vorahnung).

Oberer Kraftring – Chera

Der obere Ring unserer individuellen Seele ist das Feld des wahren Wissens, welches unsere spirituellen Ideale charakterisiert. Manches von diesem Wissen wurde uns ursprünglich gegeben, damit wir unsere einzigartige Bestimmung in diesem Leben erfüllen können und manches zusätzliches Wissen kommt als Botschaft, welches uns führt und verbessert. Im oberen Ring wird Weisheit aufbewahrt, welche aus der Reinheit kosmischen Wissens besteht.

Chera stellt in sich eine Art Matrix oder Sieb dar, welches die seelischen Impulse durchsiebt, um die auszuwählen, welches Wissen der Mensch für die Realisierung seines Lebenswegs braucht. Dieses Wissen sind die spirituellen Ideale, also das ideale Wissen für das Realisieren der Bestimmung der konkreten Persönlichkeit. Die Chera analysiert nichts, stellt sich nichts vor – sie weiß. Die Chera ist gefüllt mit Informationen über das ganze Universum, über Ihre vorherigen Leben und das „Stammgedächtnis". Aber wir müssen verstehen, dass solch ein Informationsgepäck zu groß und schwer für den Menschen ist, wenn er nicht nur informativ, sondern auch energiegeladen ist. Deshalb, sollten wir die Chera mit einem einfachen PC vergleichen, könnte man sagen, dass in ihr Verknüpfungen und Adressen des Wissens aufbewahrt werden und nicht der komplette Umfang davon. Über diese Verknüpfungen kann eine wahrlich selbstbewusste Persönlichkeit das für sich notwendige Wissen aus dem Universum herbeiziehen, damit arbeiten und es verändern, aber schon auf Bewusstseinsebene. Auf Ihrem PC wird etwas Speicherplatz in einige Gigabyte für das Betriebssystem, Fotos, Programme, Texte, usw. verwendet. So ist auch im oberen Kraftring das für Ihre Realisierung notwendige Wissen vollständig vorhanden. Das sind einfache, nicht in Verständnisse formatierte Analogien von Mustern. Zum Beispiel: Gott, Kraft, Angst, das Böse, das Gute, Glück, Liebe. Jeder Mensch hat sein eigenes Verständnis dieser Begriffe und in diesen Begriffen findet jeder seine Bestätigungen, Lebensstützen, Kraft. Wir alle streben im Laufe des Lebens genau diese Begriffe zu ergründen. Wir fühlen immer, dass wir unsere höchsten Ideale nicht verraten dürfen, um unsere Ehre nicht zu verlieren.

Ein Mensch, der das feinstoffliche Sehen der Ringe des Kausalkörpers beherrscht, stellt für sich ein reiches Farbspektrum der Chera fest. Der Ring selbst kann vom Rot, fast Bordeaux mit dunklen Arealen, Flecken, bis zum strahlend-leuchtenden Weiß-Goldenen, wie es auf Ikonen im Heiligenschein um die Köpfe der Heiligen zu sehen ist, erscheinen. Die Farbe der Chera im normalen Zustand beim Menschen dem Niveau seiner Bewusstheit entspricht. Dem Niveau seines Weltverständnisses. Je heller und leuchtender dieses Licht scheint, desto harmonischer und bedeutender ist die Persönlichkeit.

Dunkle Areale im oberen Ring sind nichts anderes als „Unwissenheit", „das nicht Vorhandensein von Bewusstheit" in seelischen und spirituellen Werten. Genauer gesagt, Unverständnis und emotionale Härte gegenüber Grundidealen: Ehre und Gewissen. Sogar höchste Ideale des Menschen: Gott, Liebe, Kraft – können ganz unterschiedlich interpretiert werden. Das Fehlen der Gefühlswahrnehmung - während der Erziehung eines Kindes - bei den Eltern und der Gesellschaft, in welche es platziert wurde, führt dazu, dass aus grundsätzlichen und fundamentalen kosmischen Idealen leblose und analytische Gebilde im feinstofflichen Körper des Verstandes entstehen. Das führt zur Knappheit und Morschheit der Kraft Chi, dabei entstehen in der Chera Gebilde, die aussehen wie dunkle Flecken. Und natürlich sind es das Fehlen an Weisheit und Harmonie.

Unsere Vorfahren wussten und verstanden, womit das Leuchten oder die Dunkelheit im oberen Feld der Seele zu tun haben. Dieses Wissen wurde zuverlässig entwurzelt und von engstirnigen Eliten versteckt, damit die Leute nicht verstehen, wer sie steuert. Aber die dunkle Zeit ist vorbei und die Kräfte der menschlichen Seelen sind nicht aufzuhalten. Heute verstehen viele Menschen, dass das ganze Universum hierarchisch ist, genauso die Leute: unterschiedlich in ihren spirituell-ethischen Niveaus. Die Größe des Reichtums und des Einflusses ist dabei eine sekundäre materielle Stütze, welche genauso schnell wie sie gekommen ist, auch verschwinden kann. Sprichwort sagt: "Gegen Unglück und Kerker ist niemand gefeit."

Die Menschen brauchen dieses Wissen. Denn, um zur Weisheit und der höchsten Ehre zu gelangen, muss man lernen, sicher mit einigen Kräften zu interagieren, welche die menschliche Entwicklung einschränken.

Unterer Kraftring – Hara

Wenn man die Welt durch das feinstoffliche Sehen betrachtet, kann man feststellen, dass die ganze Welt von dünnen Linien durchzogen ist, die sich in unterschiedlichen Winkeln und Richtungen in den Himmel erstrecken. Sie winden und strecken sich, verdrehen und kreuzen sich.

In der anderen Richtung durchziehen sie die Erde und jeder Faden formiert auf sich eine Feldstruktur, welche man zeitgenössisch Lebensform nennen könnte. Der Mensch ist keine Ausnahme. Ein starker energo-informativer Strom durchdringt unser ganzes Wesen und formt Sphären der feinstofflichen Körper. Dieser Strom ist die Verbindung zwischen Erde und Kosmos. Gleichzeitig kann man feststellen, dass auch der Mensch als Leiter Kraft und Wissen genauso vom Planeten wie aus dem Kosmos bekommt und damit seine feinstofflichen Körper nährt: Seele und Verstand. Jede Linie der Welt (nennen wir sie „spiritueller Strom" auf Ebene der Vibrationen des Ursachenkörpers) hat gleichzeitig zwei entgegengesetzte Richtungen. Aus dem Kosmos – durch unsere Seele – in die Erde und andersherum. In der wedischen Tradition war es üblich, den spirituellen Strom in zwei Ströme zu zerlegen, die HA und THA genannt werden.

Der Buchstabe H (Х) an sich ist die Kreuzung zweier Linien, zweier Richtungen, von zwei Kraftströmen. Der herabsteigende Strom wird HA genannt, dementsprechend wird der aufsteigende Strom THA genannt, wo der Buchstabe „T" hinzugefügt wird. Der herabsteigende Strom ist dichter und informativer, aus ihm wehen der Kosmos und die Weisheit. Der aufsteigende Strom ist eher energetisch und kraftstrotzend–in ihm ist die Energie der Lebendigkeit, der Schaffung und Erbauung.

Heutzutage werden Frauen bildhaft als Dreieck, das nach oben deutet dargestellt und Männer als eines was nach unten deutet. Das kommt nicht von ungefähr und die Menschen in der Antike wussten es und haben es gesehen. Bei Männern ist der herabsteigende Strom vorherrschend im Verhältnis von 52% zu 48%. Bei Frauen andersherum ist der aufsteigende Strom im selben Verhältnis vorherrschend. Als Folge der Vorherrschaft des HA-Stroms haben Männer einen Hang zur Weisheit und Entschlossenheit. Der THA-Strom ist eher energetisch und ist zum Umranken, zur Sanftheit, Flexibilität und all dem womit man Frauen noch hervorheben kann bestrebt. An der Schnittstelle dieser beiden Ströme entsteht ein Kraftwirbel in Form eines Ringes in einem Abstand von ungefähr einem Meter zum physischen Körper. Dieser Ring wird von einer silbernen Umrandung hervorgehoben, aber innen verläuft er in eine leicht-goldene Farbe. Wenn man in die Tiefe des unteren Rings schaut, so sieht man eine deutliche Zweiteilung bei einem normalen Menschen, zwei in Bewegung verweilende Wirbel (in sehr seltenen Fällen, sind es drei oder vier Wirbel). Diese haben Ihre Bewegungsrichtungen oder Vibrationen und erinnern an die Form von Hirnhälften oder Spalten einer Walnuss in weicher goldener Farbe.

Der silberne Ring der Kraft hält sich dauerhaft in Bewegung. Bei Menschen, bei denen der HA-Strom vorherrschend ist, also Männern, dreht er sich im Uhrzeigersinn, wenn man von oben nach unten schaut. Bei Frauen – in die andere Richtung. Aber es gibt ein Detail, welches selbst von erfahrenen Praktikern des feinstofflichen Sehens nicht immer gesehen wird. Tatsache ist, dass die Bewegung des silbernen Randes des unteren Ringes der Kraft, bei Menschen, die ihrem Weg des Herzens folgen, nur verstärkt wird und der Ring der Kraft selbst qualitativ vergrößert wird. Wenn ein Mensch sich aber nicht entwickelt, degradiert oder sein Leben einfach ins Nichts und die Unwissenheit führt, so erinnert die Bewegung des Rings an einen Mechanismus mit abgeschliffenen Zähnen an den Zahnrädern. Impulse scheinen irgendwie da zu sein, aber nach Ihnen folgt immer die Rückkehr in den Ausgangszustand. So passiert das jedes Mal – langsame, unbefriedigte Impulse und Zuckungen des Kraftrings führen nach und nach zum Erlöschen der Kraft und des Menschen an sich.

Die Kraft im unteren Ring des Kausalkörpers, welche der Mensch durch Praktiken und spirituell-ethische Siege vermehrt, heißt Ha" - entsprechend den Namen der Ströme. Das ganze Kraftzentrum, als Einheit der inneren Wirbel, sowie der äußere Ring, heißt Hara". Ha ist die Kraft der Ströme und Ra ist das ursprüngliche Licht. In der wedischen Kultur gibt es eine enorme Vielzahl an Wörtern, die mit dem Kraftzentrum zu tun haben und vom Wort Hara abstammen. Die Verstärkung und das qualitative Wachstum der Kraft Ha ist der evolutionäre Prozess des Menschen. Je mehr Kraft in der Hara, desto heller ist auch der obere Ring Chera, welcher das spirituelle Niveau- die Kaste des Menschen- bestimmt. Wenn die Kraft Ha qualitativ die komplette Kontur des Kausalkörpers ausfüllt, dann „platzt und ergießt" er sich in den Buddhi-Körper. Diesen Akt nennt man Erleuchtung. Die energetische Struktur des Menschen fängt an zu leuchten und zu scheinen. Bevor ein Mensch erleuchtet, muss er verstehen, wie die Hara den Verstand formt, Kraft ergießt und den physischen Körper nährt.

Die energetische Bewegung aus der Hara füllt die Gebilde unseres Geistes und schließt unsere Physiologie an die grundlegenden HA-THA-Ströme an.

Hara ist das Kraft- und Energiezentrum.

Sie ist die Quelle von Lebenskraft und der Entwicklung durch Bewegung. Mehrere Wörter in den slawischen Sprachen sind Ableitungen aus dem Wort Hara. Hara erzeugt Bewegung und füllt mit dieser Bewegung die Bewusstseinsebene des Menschen. Aus der Hara bricht Kraft in ihrer reinsten Form aus und füllt den Verstand und die Gebilde darin.

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Die drei Ringe des Kausalkörpers: Shchera, Chera und Hara – formen die drei Reiche der Seele und die Manifestation der Kräfte aus diesen Reichen nennt man seelische Impulse. In einfachen esoterischen Schulen meint man den Ursachen- oder Kausalkörper, wenn man von der Seele als dem persönlichen Niveau des Menschen spricht.
Varna ist die ursprüngliche höhere Kraft. Die Urquelle erschafft durch gegensätzlich wirkende Dichten wie Varnas neue Leben. Für das Höchste ist es prinzipiell nicht wichtig, um welche Lebensform es sich handelt: Mensch oder Galaxie. Die Schöpfung Gottes kennt keine Grenzen. Es ist, als ob ein gewöhnlicher Mensch eine Welt erschaffen und sein eigenes Essen kochen kann. Aus Varnas entstehen Wesenheiten und streben danach, ihre Bestimmung zu erfüllen. Und wir alle stammen genauso aus der Urquelle und sind Abkömmlinge einer ihrer Varna.
Varna
Alles, was manifestiert und nicht manifestiert ist, aber ein Bewusstsein hat, hat seine kosmische Heimat, seine Varna. Jeder Mensch hat seine spirituellen Bestrebungen, die seiner Varna entsprechen. Zum Beispiel gibt es Menschen des Wissens (Wissenschaftler von Berufung, nicht von Beruf), und es gibt Menschen der Kontrolle (Krieger und Manager). Und es gibt „Unmenschen", die in ihren Bestrebungen zur „dunklen", zerstörerischen Varna gehören. Als konzentrierte Kräfte führen Varnas einen Kampf um ihren Einfluss im Universum, und das offenbart sich im ganzen Kosmos als ewiger Kampf um Energie. Auch die Menschen teilen das gleiche Schicksal.

  • Die Wechselwirkung von der ursprünglichen spirituellen Bestrebung (Kij) mit der sich fühlenden Seele oder Shchera offenbart die Varna-Zugehörigkeit des Menschen.

  • Die Wechselwirkung von der ursprünglichen spirituellen Bestrebung (Kij) mit der sich erfahrenden Seele oder Chera offenbart die Kastenzugehörigkeit des Menschen.

  • Die Wechselwirkung von der ursprünglichen spirituellen Bestrebung (Kij) mit der Kraftseele oder Hara offenbart den Charakter des Menschen.

Die Menschen unterscheiden sich nicht nur in ihrer materiellen Existenz, dem physischen Körper, der sich in einer bestimmten Rasse, Nationalität und Geschlecht manifestiert. Die Menschen unterscheiden sich in ihren spirituellen Bestrebungen. Unsere spirituellen Bestrebungen werden durch das Vorherrschen einer der höchsten Kräfte ausgedrückt. Und da die menschliche Gattung im Universum platziert ist, sind die Varnas jene Kräfte, die den Spirit des Menschen bestimmen.

Menschen, die mit der vorherrschenden seelischen Bestrebung des Brahma-Prinzips verkörpert sind, werden Menschen des Wissens genannt.
Menschen, die mit der vorherrschenden seelischen Bestrebung des Shiva-Prinzips verkörpert sind, werden Menschen der Schaffung genannt.
Menschen, die mit der vorherrschenden seelischen Bestrebung des Vishnu-Prinzips verkörpert sind, werden Menschen der Kontrolle genannt.

Varnas sind separate evolutionäre Fachrichtungen, gesonderte Entwicklungs- und Lehruniversitäten. Sie bestimmen und kontrollieren euer wahres Selbst und eure persönlichen Entwicklungen und Bestrebungen. Varna ist der Ursprung jeder Seele, ihre kosmische Heimat.
Als Gesetz bringt jede Varna ihre spirituelle Bestrebung hervor. Kosmische Gesetze sind mächtige Kräfte, die das Universum mit bestimmten Einstellungen durchdringen. Jeder von denen hat ein enormes Bewusstsein und Möglichkeiten. Jede Varna hat die Möglichkeit, Geschöpfe zu erzeugen oder zu absorbieren, sie nach ihrem eigenen Gesetz zu entwickeln, aber auch von ihrer Obhut zu befreien, wenn es notwendig ist oder wenn das Lebewesen sein evolutionärer Weg in diesem Gesetz vollendet hat.Jede Varna als Wesen höherer Ordnung strebt danach, in jeden Winkel des Universums vorzudringen und ihre Reichweite zu erweitern, ihr Gesetz dorthin auszudehnen und durch ihre inkarnierten Seelen ihren Einfluss auf die gesamte Schöpfung zu verstärken.
Auf der Erde existieren heute durch die verkörperten Seelen der Menschen fünf grundlegende Varna-Gesetze.

Die drei Varnas des Lichts

  • Varna der Schaffung. Prinzip: Quantitativ-qualitativer Übergang. In der vedischen Tradition sind es Handwerker und Händler. Heute sind es die Menschen der Schaffung

  • Varna des Wissens. Im gewöhnlichen Leben sind es Menschen, die es für ihre Berufung halten, die Gesetze des Universums zu verstehen und sie den Menschen zu erläutern. Heute sind es Menschen des Wissens

  • Varna der Kontrolle. Diese Menschen streben danach, sowohl die Gesetze des Lichts als auch alle anderen zu vereinen und zu regulieren. Heute sind es die Menschen der Kontrolle.

  • Varna der Zerstörung.Das ist die „dunkle" Varna, das Gegenteil von Varnas des Lichts. Solche dämonischen Wesenheiten aus der „dunklen" Varna gibt es heute nicht mehr auf unserem Planeten. Aber das Gesetz der Zerstörung manifestiert sich auf verschiedenen Ebenen der „dunklen" Besessenheit in der Energiestruktur der Menschen, die den Weg des Parasitismus gehen. Sie leben auf Kosten anderer Menschen und ernähren sich von ihrer Lebenskraft.

  • Varna des Tierreiches. Varna der Wahl. Nachdem die Entwicklung der Seele im Tierreich abgeschlossen ist, wird sie in den menschlichen Körper inkarniert. Das ist die erste Stufe der Entwicklung der Seele im menschlichen Körper, aber immer noch in Varna des Tierreiches. Im Leben sind es niedrige und einfach gestrickte Menschen. Es fehlt den jungen Menschenseelen die Erfahrung der sinnhaften Lebensgestaltung, Rücksichtnahme auf die anderen Menschen und Natur. Dabei sind gut entwickelte tierische Instinkte und Schutzfunktionen da. Das ist schon ein Mensch, aber er handelt noch unbewusst und planlos. Erst beginnt ein langer Weg als Persönlichkeit und Schöpfer der eigenen Realität. Was ist die persönliche Aufgabe solcher Seelen in den ersten menschlichen Inkarnationen? Was muss dieses Individuum während seines Lebens auf der Erde verstehen? Die junge Seele muss ihre Wahl treffen: Welchen spirituellen Weg wird sie einschlagen? zu welche Varna ist sie veranlagt? Jedes Wesen, das eine bestimmte Evolutionsstufe erreicht hat, muss sich entscheiden, wie seine Seele weiterleben soll.

Und hier entscheidet Varna, dass ein bestimmtes Wesen für seine eigene Entwicklung verkörpert werden muss und das Varna-Gesetz auszudehnen und zu stärken werden muss. Der Akt der Inkarnation beginnt. Varna findet einen bestimmten Stern, deren Schwingungen mit den Schwingungen des Atman-Körpers der Seele übereinstimmen. Varna achtet auch darauf, dass der Stern einen Planeten hat, deren Kraftschwingungen auch dem Kraftniveau der Seele entsprechen. Erst dann, wenn alle Bedingungen geklärt sind, wird der zukünftige Mensch (und vorerst ein kosmischer Wanderer) in die planetare Seele gebracht. Dort wartet er auf die physische Inkarnation.
In jedem Varna steht eine Warteschlange für die Verkörperung. Jedes Wesen strebt danach, Gott gleich zu werden. Im Kosmos haben die menschlichen Seelen keinen Willen. Im Weltraum ist alles einfach: ich stelle mir etwas vor – und es geschieht. Aber das Sehen der Bilder des Universums ist kein Wachsen des Bewusstseins, es braucht den Willen. Diejenigen, die im Kosmos einen Willen haben, sind keine menschlichen Seelen mehr. Das sind die Seelen der Halbgötter, der jungen Planeten, die auch Engel genannt werden. Diejenigen, die auf unserer Erde Erleuchtung erreicht haben, gehören ebenfalls zu dieser Kategorie. Und natürlich haben höhere Wesenheiten, die Planeten und Sternen, einen Willen. Die Menschen nannten diese höheren Wesenheiten Götter und sie galten als unsere älteren Brüder, denn jeder von ihnen war einst ein Mensch und vor dem Menschen ein Tier und so weiter. Gautama Buddha sagte: "Vor zwei Millionen Jahren war ich eine Katze. "

Es gibt Götter höherer Ordnung: Galaxien, Universen, Anfänge, und dazu gehören auch unsere Varnas. In der Antike wurden die Varnas der Menschen in der Gesellschaft sehr genau verfolgt. Dies ermöglichte es, Probleme der Entwicklung und des Überlebens effektiv zu lösen. Das Leben in Übereinstimmung mit der Varna-Zugehörigkeit stärkt die Evolution des Individuums und des Volkes als Ganzes. Denn die Menschen mit der gleichen spirituellen Bestrebung miteinander helfen, sich zu entwickeln, Familien zu gründen und bewusstere Seelen in die Welt zu ziehen. Im heutigen Indien werden Varna-Gesetze immer noch streng verfolgt.

Die drei Kraftringe der Seele sind verantwortlich:

der obere (Chera) für das Schicksal und die Ideale,
der untere (Hara) für den Charakter,
aber der mittlere Ring (Shchera) zeigt Ihre Herkunft, Ihre Varna – das Gesetz, aus dem Ihr höheres Selbst kam.

Die harmonische Vereinigung der Varnas des Lichts durch ein offenes Herz ist der einzige Weg zu einer besseren Zukunft aller Völker.

Auszug aus dem Buch "Die Ehre"
Der Aufstieg des Menschen zu einer höheren spirituellen Ebene in der vedischen Kultur ist der Übergang zu einer höheren Kaste. Das ist seine evolutionäre Leistung. Nachdem der Mensch diesen Durchbruch gemacht hat, hat er dieses Wissen für immer in sich verankert, und vor ihm eröffnen sich neue Horizonte der Möglichkeiten und natürlich der Verantwortung.

Kaste
Die Kaste bestimmt ein Bewusstseinsniveau des Menschen im wirklichen Leben.

Die Kasten sind auch die gesellschaftlichen Strukturen von Menschen einer gemeinsamen Zielebene und demselben Level der inneren Harmonie. Es sind die Vereinigungen von Menschen auf einer Evolutionsstufe, auf der die Stärke des Spirits der wichtigste und einzige Maßstab ist. Es ist unbestritten, dass heute in vielen Familien Persönlichkeiten aus verschiedenen Kasten geboren werden – mit unterschiedlichen Bewusstseinsniveaus und mit verschiedenen Levels der inneren Harmonie. Die Varna des Kindes ist durch Varna seines Vaters festgelegt. Die Merkmale der Rasse und Nationalität tragen in vielen Fällen nicht mehr die Reinheit des Gencodes, obwohl sie an die physischen Merkmale des Vaters und der Mutter gebunden sind. Die Sache mit der Kaste des Kindes ist etwas komplizierter. Natürlich wird die grundlegende und direkte Ebene des Bewusstseins des Neugeborenen direkt von den Eltern selbst gelegt. Das heißt, beide Eltern sind verantwortlich für das Zusammenwirken von zwei Kasten-Indikatoren. Jedes Individuum, das auf diesem Planeten inkarniert, wird in einer Umgebung platziert, in der es seine Aufgaben am besten lösen kann, um seine Bestimmung bestmöglich zu erfüllen.
Für diejenigen, die den Ursachen-Körper (Kausal-Körper) der Seele "sehen", ist es sehr leicht, die menschliche Kaste zu definieren. Für die Ebene der Ideale des Spirits, die Kaste, ist der obere Ring des Ursachen-Körpers , die Chera, verantwortlich.
Die Kaste wird durch die Farbe des oberen Kraftrings der Seele bestimmt, der Ebene der Ideale des Spirits, sowie auch der evolutionären Ebene des Menschen. Die Farbe der Chera variiert von dunkelrot, fast bordeaux bis hin zu strahlend-weißen Leuchten. Um die Farben in einem gesamten Farbspektrum der Chera besser zu veranschaulichen, lasst euch eine Feuerstelle oder einen Grill mit glühenden Kohlen vorstellen.
Die glühenden Kohlen vom Feuer sind die genaueste Abbildung der Farbe der Chera , denn es handelt sich um natürliches Licht, und die Essenz des Spirits selbst ist das ursprüngliche Licht. Daher leuchtet bei der höheren Kaste der obere Ring in einer leuchtend- weißen Farbe, die der enormen Temperatur in einem Ofen oder einem Grill von Kohlen entspricht, die bis zu Weiß glühen. Auf der anderen Seite hat der obere Ring der menschlichen Seele in der ersten Kaste die Farbe verglühenden Kohlen: dunkelrot, fast bordeaux.

Die Kaste selbst bestimmt die allgemeine Farbe des gesamten oberen Rings der Seele. Und anhand seines Spektrums kann man genau bestimmen, mit welchen Kräften der Mensch in dieser Inkarnation kämpft, um seine Evolution voranschreiten. Der Übergang von der Kaste zur Kaste spiegelt sich in der Veränderung der Farbe der Chera von dunklem zu hellem Weiß sowie in der allmählichen Aufhellung der dunklen, unbewussten Bereiche wider.
Als Beispiel können wir die Kräfte des Bewusstseins bei Menschen betrachten, die unmittelbar ihre spirituelle Bestrebung leben. Diese Menschen sind Krieger und Verwalter, die das Varna-Gesetz der Kontrolle verkörpern. Aber die Kräfte, die unsere Realität bestimmen, beeinflussen alle Menschen, unabhängig von ihrer Varna-Zugehörigkeit. Die Naturkräfte sind absolut neutral. Es ist die Person selbst, die diese Kräfte bereits mit ihrer Einstellung beeinflusst. Die Kräfte der Natur manifestieren sich unabhängig von der Wahrnehmung des Menschen. Aber an der Art und Weise, wie jeder von uns reagiert oder diese Kräfte sammelt, können wir uns über unseren Bewusstseinszustand, das heißt über die Kastenzugehörigkeit, begreifen.
Vor dem Untergang von Atlantis ist es unseren Vorfahren Anten(Atlanten) gelungen, das Wissen über die Ebenen des Bewusstseins den Vertretern der Völker mit roter Haut beizubringen. So erfuhr die Moderne von der magischen toltekischen Tradition der Uhrbewohnern von Mittelamerika, die in den Büchern von Carlos Castaneda beschrieben ist. Und trotz der übertriebenen Mystifizierung, die für unvorbereitete Menschen als notwendig erwiesen hat, werden die Naturkräfte, die das Bewusstsein des Menschen beeinflussen, sehr detailliert und kompetent beschrieben. Sie werden als vier Feinde des Menschen des Wissens dargestellt: Angst, Klarheit, Stärke und Alter. Und tatsächlich ist die ständige Wechselwirkung mit diesen Kräften für alle Menschen auf dem Planeten von entscheidender Bedeutung.

Jeder Mensch hat Angst vor der Unberechenbarkeit der Realität um ihn herum - und versucht daher, alles im Leben unter Kontrolle zu bringen. Und die höchste Ebene der Kontrolle ist für ihn die soziale Macht. Aber auch die höchste Macht gibt dem Menschen keine Rettung vor der allgegenwärtigen universellen Kraft, die Angst. Tierische, unkontrollierbare Angst. Diese Angst hindert den Menschen, den Weg der Erkenntnis zu beschreiten. Es ist egal, was wir uns aneignen, die Angst ist groß und irrational. Mit der Logik verstehen und akzeptieren wir alle grundlegenden Tatsachen des Lebens, aber etwas fesselt uns, verhindert, dass wir effektiv handeln. Nur Einzelne sind fähig, diese Angst zu überwinden und durch sie hindurchzugehen.
Die Macht der Angst ist eine schreckliche und unvorhersehbare Macht. Sie hat viele Facetten. Kaum kommt ein Mensch mit seiner Lebenssituation zurecht, taucht sofort die nächste auf, noch unvorhersehbarer und mit schrecklichen Folgen drohend. Bei der Begegnung mit der Angst drückt eine Person den unteren Knoten der Kraft in seinen Mentalkörper und erschöpft dadurch den Körper mit einem Mangel an Energie. Und wenn ein Mensch der Angst erliegt, in Panik gerät, dann werden quälende Zweifel und Bilder von Unverständnis und Hoffnungslosigkeit sein Bewusstsein noch lange beherrschen - bis zur völligen Erschöpfung.
An die Stelle der Angst tritt eine neue Kraft - Klarheit. Klarheit ist das Verstehen dessen, was in der Realität geschieht. Aber das ist eine sehr heimtückische Kraft. Klarheit ist keine wirklich ganzheitliche Wahrnehmung der Welt, sondern nur ein Mittel zum Zweck. Klarheit ist nichts anderes als ein Werkzeug auf dem Weg zur höchsten Ehre.
Menschen, die der Klarheit nachgegeben haben, halten nie inne, um über die möglichen Konsequenzen ihres Handelns nachzudenken. In jeder Situation verhalten sie sich impulsiv. Sie können den Mut aufbringen, jedoch ohne Weisheit, wie es in einem Gedicht zum Ausdruck gebracht wurde: "Wir singen dem Wahnsinn der Tapferen ein Lied."
Sobald ein Mensch seine Angst besiegt hat, befindet er sich in einem Zustand vollkommener Klarheit des Geistes. Der Mensch spürt, dass ihm nichts verborgen ist. Er wird scharfsinnig und bemerkt immer die kleinsten Details.
Die Kraft des Spirits als das ursprüngliche Licht in unserer Tradition wird Ra genannt. Das ursprüngliche Licht Ra ist die Existenz der allumfassenden Kraft unserer Sonne. Die Schwingungen der Sonne sind überall. Selbst in der Nacht sehen wir die Reflexion dieses Lichts von anderen Planeten und dem Mond. Das gesamte Sonnensystem ist durchdrungen von der Kraft von Ra, dem ursprünglichen Licht. Aber bei weitem sind nicht alle Menschen in der Lage, ihre Wahrnehmung so zu „verfeinern", dass sie das gesamte Spektrum der Kraftschwingungen der Sonnenenergie erkennen. Und natürlich können nur Wenige diese Kraft integrieren und sie beherrschen. Jemand, der dieses Niveau erreichte, wurde in der Antike sehr einfach genannt: Ich bin Ra.
Stärke ist eine verfeinerte Wahrnehmung von Realität und Menschen. Stärke ist die Steuerung der Impulse der eigenen Seele und ihre Anwendung durch den Willen im wirklichen Leben. Auf der feinstofflichen Ebene des oberen Rings der Seele sieht es so aus, als ob die dunkelrosa Bereiche der Ideale des Spirits zu leuchten beginnen und sich zu goldenen Wolken umwandeln. Die Gesamtfarbe der Chera wird leuchtend-weiß. Der leuchtende obere Ring von Chera lässt keinen "hellsehenden" Menschen gleichgültig. Die strahlende Seele ist ein Zeichen der Gottähnlichkeit.

Strahlend-weiß leuchtende Chera ist die höchste Ehre des Menschen.
Diese Menschen haben nicht mehr die unbewussten Ideale des Spirits, aus denen sich ihre Persönlichkeit zusammensetzt. Dies ist die höchste Evolutionsstufe auf dem Planeten Erde.

Auszug aus dem Buch "Die Ehre"
Es ist sehr leicht zu erkennen, dass Menschen in ihren Charakteren unterschiedlich sind. Vielfalt kennt keine Grenzen. Gehen Sie in Erinnerung an Ihre Lieben und Bekannten und erinnern Sie sich an seine Hauptmerkmale. Schützen sie sich in allen Lebenssituationen oder greifen sie an? Können sie „gegen den Strom schwimmen" oder wird ihr Verhalten durch Menschen in ihrer Umgebung beeinflusst?
Tiefen-Charakter
Wenn ein Mensch keine Vorstellung von den Kräften der Seele hat, versucht er mit seinem Verstand Muster zu gestalten, wie man sich in einer bestimmten Situation verhalten soll. Diese Muster werden durch Bewusstsein-Kraft (Chi) als Abbildungen im Mentalkörper abgespeichert. Die Kräfte der Seele fließen in diese Abbildungen rein. Die Charakterzüge sind also die Abbildungen, nach denen der Mensch die Charakterkraft aus der Seele lenkt. Unter dem Einfluss sozialer Dogmen und Verboten entwickelte Charakterzüge beschränken die Kraft der Seele, was den Menschen schwächt und unglücklich macht. Der Mensch wird von der Kraft der eigenen Seele durch Charakterzüge abgetrennt.
Wenn uns die Qualitäten des eigenen Charakters bewusst sind, können wir die Kräfte der Seele für persönliches Wachstum und Kreativität nutzen.

Hara ist der untere Kraftring des Ursachen-Körpers oder eurer individuellen Seele. Das heißt, die Bedeutung des Wortes Charakter kann als das Stadium der Entwicklung von Hara oder das Niveau der Entfaltung von Seelenkräften definiert werden. Diese Entwicklung ist nach drei Stufen aufgeteilt: das Erlangen von Wissen, die Fähigkeit, dieses Wissen zu wiederholen oder zu zeigen und anschließend dieses Wissen weiterzugeben.
Um die qualitativen Merkmale des Charakters zu erkennen, müssen wir wissen, durch welche Kräfte die Hara selbst gebildet wird. Der untere Ring der individuellen Seele wird durch die Vereinigung der HA- und THA-Ströme erzeugt. In esoterischen Traditionen wird der absteigende, kosmische HA-Strom als dicht und informativ angesehen und der aufsteigende, irdische THA-Strom wird stärker an die lebenserhaltenden Kräfte gebunden.
Infolge der energetischen Dominanz von lebenserhaltenden THA-Strom entsteht der sanftmütige Charakter. Solche Menschen sind sehr unentschlossen, aber gleichzeitig charmant. Über solche Persönlichkeiten kann man sagen, dass sie Konflikte vermeiden und oft keine eigene Meinung haben. Sie sind sparsam, aber gleichzeitig nicht gierig. Wenn der Charakter von einem aufsteigenden THA-Strom dominiert wird, ist die Person am Empfang einer Kraft, die nur minimale Informationen hat. Das gilt auch für Wissen. Wenn so eine Person mit neuem Wissen konfrontiert ist, braucht sie ausreichendes Kraftniveau des THA-Stroms, um Neues zu integrieren.

Menschen, bei denen der THA-Strom dominiert, bilden allmählich ein ausreichendes Kraftniveau und schließen fortan den HA-Strom an. Der HA-Strom hilft, den Lebenszweck des Menschen zu verwirklichen. Die Menschen mit einem dominanten HA-Strom entwickeln einen harten Charakter. Oft haben sie viele Probleme, denn sie haben es schwer, ihre Lebenssituationen zu akzeptieren. Menschen mit einem dominanten HA-Strom haben ein ausgeprägtes Maß an Entschlossenheit. Die übermäßige Entschlossenheit solcher Menschen führt zu Trockenheit – sowohl im physischen Körper als auch im Mentalkörper. Die spirituelle Stabilität des HA-Stroms stärkt die Rationalität des Mentalkörpers, die sich oft in negativen Eigenschaften manifestiert, wie z.B. Aggressivität, Härte, Reizbarkeit, manisches Kalkül, Gier, mangelnde Gefühlswahrnehmung. Menschen mit einem ausgeprägten HA-Strom müssen ihre Lebenstätigkeit mit der Kraft vom THA-Strom ergänzen, um beide Ströme in Hara zu vereinigen. So erreicht die Persönlichkeit eine neue qualitative Ebene des ganzheitlichen Charakters, was sich auf ihre gesamte Lebenstätigkeit auswirkt. Die harmonische Kraft der Vereinigung von Entschlossenheit und innerer Fülle unterscheidet solche Persönlichkeiten deutlich von der Masse der Menschen. Die Menschen in ihrer Umgebung sind von dieser harmonischen Kraft durchdrungen und lernen gerne von solchen Persönlichkeiten.

Den heutigen Trainern und Mentoren mangelt es oft an Geduld oder Vertrauen in ihr Wissen, was deutlich zeigt, dass die HA- oder THA-Ströme nicht ausreichend ausgearbeitet sind. Das muss man mutig erkennen. Das Verstehen der Kräfte, die im Kraftzentrum (Hara) fehlen, ist lebenswichtig. Eine Person, die die Augen vor ihrer Veranlagung verschließt, ist einfach lächerlich und in einigen Fällen sogar gefährlich. So grotesk sind die aktuellen modischen Tricks vieler Trainer und Mentoren, mit denen sie versuchen, sich "cool" zu zeigen. In Wirklichkeit unterhalten sie das Publikum und verdienen Geld. Der Wunsch der Teilnehmenden, sich zu entwickeln und weiterzubilden, wird verringert oder überlagert.

Die drei wichtigsten Qualitätsindikatoren von Hara lassen sich durch eine Formel beschreiben: einlernen - wiederholen - lehren, oder Lehrling-Mentor-Meister. Wenn jemand etwas einlernt, nutzt er mehr die Kraft des aufsteigenden THA-Stromes. Um das Erlernte durchzuführen und im Alltag zu integrieren, tritt mehr der absteigende HA-Strom in Kraft. Wenn eine Person das Niveau der Vereinigung der beiden Ströme erreicht, wird sie bereits in der Lage sein, dieses Wissen anderen beizubringen. Daher erzeugt die Vereinigung der HA- und THA-Ströme jede Menge offenbarter Kraft. Der Mensch wird wie überfüllt mit der leuchtenden Kraft der Seele, um ihn herum bildet sich ein Kraftfeld. Die Menschen in seiner Umgebung fühlen es und streben danach, von einer solchen Person zu lernen. Der Tradition nach heißt ein vereinigter HA-THA-Kraftstrom Stojar. Es ist nicht verwunderlich, dass das Wort Stojar in der Tradition eine zweite Bedeutung hat - ein Sternhaufen im Weltraum.

Das Bewusstsein des eigenen Charakters ist nichts anderes als die Fähigkeit, zuerst die grundlegende Veranlagung seiner Hara zu bestimmen und sie dann in einen harmonischen Zustand zu bringen. Und wie oben erwähnt, entsteht ein ganzheitlicher, harmonischer Charakterzustand, wenn spirituell-moralische Siege vollzogen werden. Nach vielen Jahren des Praktizierens und Unterrichtens sowie der Entwicklung des feinstofflichen Sehens kam ich zum Schluss:
Qualitativ unterrichten oder lehren kann nur die Person, die in ihrer Hara einen vereinigten Strom-Stojar hat.
Der Charakter und seine Züge sind sehr schwer im Laufe des Lebens zu verändern. Jedoch ist es hilfreich, sich der eigenen Charakterzüge bewusst zu werden. Diese Erkenntnis ist ein wesentlicher Schritt in die Richtung der Selbstentwicklung.

Jetzt können wir zusammenfassen: welche Kräfte formen den Fluss von seelischen Impulsen des Menschen? Das sind drei Hauptmerkmale: Varna, Kaste und Charakter.

Varna kann nicht geändert werden. Um die Kaste zu verändern, muss ein Mensch wiedergeboren werden - und schon in einer neuen Inkarnation seinen Weg in einer anderen Eigenschaft beginnen. Aber es gibt Fälle, in denen ein Mensch im Laufe seines Lebens in eine höhere Kaste übergeht. Das heißt, der obere Ring der individuellen Seele wechselt seine Farbe in eine hellere. Nach welchen Gesetzen geschieht das? Wie Sie bereits verstanden haben, hängt dies mit der Kraftqualität des Charakters zusammen. Wenn ein Mensch mit dem vereinigten Strom- Stojar inkarniert wurde, ist seine Bestimmung im Laufe des Lebens, zur nächsten Kaste überzugehen. In anderen Fällen erfolgt der Übergang zur nächsten Kaste durch drei
Qualitätssprünge:
Empfang von THA-Strom;
Umsetzung von HA-Strom;
Vereinigung von HA und THA-Strömen.

Wenn ein Mensch nach einer harmonischen Koexistenz von sich selbst, seiner inneren Welt, Natur und Gesellschaft strebt, vollbringt er spirituell-moralische Siege. Dies ermöglicht ihm, bestimmte natürliche universelle Prozesse zu steuern. Das Erlangen der Selbsterkenntnis ist nur durch die Bewusstseinserweiterung möglich.
Der Charakter eines Menschen ist sein Schicksal.

Auszug aus dem Buch "Die Ehre"

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